Arbeit mit Schülerinnen und Schülern

Was ist schulbezogene Jugendarbeit?

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Und jetzt: Was ist schulbezogene Jugendarbeit?

Darunter versteht man ganz allgemein die Zusammenarbeit von Trägern der Jugendarbeit (hier: Ev. Jugend) mit Schulen. Die Jugendarbeit ist ein außerschulischer Partner für Bildung und Erziehung.

 

Welche Ziele verfolgt die Schulbezogene Jugendarbeit?

1.    Allgemein:

Schulbezogene Jugendarbeit  bietet die Möglichkeit, den Schulalltag zu unterbrechen, Themen zu behandeln, die einen Bezug zu aktuellen Lebenssituationen haben, Themen aufgreifen, die die Schüler-/innen betreffen, die aber im Curriculum nicht vorkommen.

 

2.  Beim einzelnen Schüler, der einzelnen Schülerin:

Steigerung des Selbstwertgefühls, der Bereitschaft, selbständig zu handeln und

Stärkung des Vertrauens in die eigenen Fähigkeiten.

 

3.Bei der Klasse:

Klassengemeinschaft stärken:

Ein anderer Rahmen, andere Arbeitsformen, eine andere Atmosphäre, vielleicht auch eine andere Rolle zu spielen, bietet die Chance, sich gegenseitig besser kennen und verstehen zu lernen und somit den Zusammenhalt in der Klasse und die Beziehung zum/zur KlassenlehrerIn zu verbessern.

Probleme kommen auf den Tisch, gewinnen Klarheit und erste Lösungsschritte werden gefunden.

 Der soziale Entwicklungsprozess kann angestoßen, muß aber in der Schule weitergeführt werden.

Die  Auseinandersetzung mit dem eigenen Bildungs- und Lebensweg wird intensiviert.

Der soziale Umgang soll speziell gefördert werden durch:

  • Reflexion des eigenen Verhaltens und des Verhaltens der Anderen (feed-back)
  • Selbst- und Fremdwahrnehmung (helfen, den eigenen Platz in der Gruppe zu finden)
  • Verbesserung der Kommunikation
  • Übung des Umgangs mit Konflikten
  • Kooperationsübungen (gemeinsames Bewältigen von Aufgaben)

 

4. Schule ist für Jugendliche ein immer wichtiger werdender Lebensbereich. Indem Jugendarbeit mit Schulen kooperiert, nimmt sie Jugendliche in ihrer Rolle als Schüler/-innen ernst und unterstützt sie mit den Mitteln und Methoden der Jugendarbeit. So ist sie eine sinnvolle außerschulische Ergänzung der Erziehung Jugendlicher.

 

2. Konkrete Arbeitsinhalte:

a) Klassentagungen zur Förderung der Klassengemeinschaft :

Die ganze Klasse verbringt 3 gemeinsame Tage außerhalb der Schule. Dabei werden soziale Themen mit erlebnispädagogischen und medienpädagogischen Methoden (Video, Foto…) vermittelt.

b) Berufsvorbereitende Tagungen:

Ziel ist es, Denkanstöße in Richtung Berufswahl und Lebensplanung geben, Sicherheit beim Bewerben erlangen, die eigene Geschlechterrolle zu reflektieren, eigene Stärken zu entdecken und Ermutigung für die Zeit nach der Schulentlassung zu erfahren.

c) Streitschlichterforum:

Schulübergreifend erfahren Schülerstreitschlichter und ihre begleitenden Lehrkräfte ein Stück Schulung und Begleitung. Durch die Möglichkeit des Erfahrungsaustausches wird das gegenseitige Lernen und Lehren gefördert.

d) Denkbar wäre auch:

·         Mitarbeit bei Projektwochen

·         Begleitung von SMVen

 

Warum kirchliches Engagement in der schulbezogenen Jugendarbeit?

  • Jugendliche sollen Kirche kennenlernen als orientierunggebende Lebensbegleiterin, die sie und ihre Probleme ernst nimmt und Hilfestellung anbietet
  • Kirche fordert und fördert Jugendliche in der Begegnung mit sich selbst und anderen, bietet Hilfe zur Identitätsfindung, zur Gestaltung eines gelingenden Lebens.
  • Vermittlung christlicher Werte wie Aufeinander achten, Verzeihen können, Wert des Mitmenschen schätzen
  • Solidarität mit Benachteiligten. Die Schwächeren in der Gesellschaft/ in der Klasse erfahren Unterstützung.

Kontakt

Andrea Tavernier
Jugendreferentin
Tel.: 0621-6582070
Andrea.Tavernier@ejl.de